Wie baut man einen Zaun?

Zäune gibt es heute mehr als genug. Allerdings passen nicht alle wirklich in einen Garten. Was aber sehr gut in einen Garten passt, ist ein Holzzaun. Holzzäune sehen nicht nur gut aus, sie bieten auch einen vernünftigen Sichtschutz, damit man sich in seiner eigenen Umgebung wohler fühlt. Wie kann aber einen Zaun im eigenen Garten bauen, damit man mehr Spaß hat?

Immer erst mit der Planung beginnen

Wenn die Entscheidung gefallen ist, dass ein Holzzaun im Garten gebaut werden soll, muss man zunächst eine Planung machen. Schließlich soll der neue Zaun auch einen guten Eindruck machen und vor allem harmonisch in den Garten eingebettet werden.

Braucht man eine Baugenehmigung?

Bevor man sich an die Arbeit macht und im Garten einen Bauzaun aufstellt, sollte man auf Nummer sichergehen und sich an geltendes Baurecht halten. Rechtlich gesehen gilt ein Gartenzaun als Einfriedung. Damit verbunden sind Zäune nur bis zu einer bestimmten Höhe baugenehmigungsfrei. Allerdings variieren diese Bestimmungen von Bundesland zu Bundesland. Am besten ist es, wenn man sich bei der zuständigen Baubehörde erkundet. Dies macht man natürlich bevor man den Zaun kauft.

Das richtige Holz

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Zaun aus dem richtigen Holz besteht. Wenn man die Bezeichnung "kesseldruckimprägniert" sieht, dann heißt das, dass in das Material Holzschutzmittel gepresst wurde. Dadurch wirkt das Material robuster und ist vor Insektenbefall geschützt.

Den Zaunverlauf richtig markieren

Weiterhin sollte man auf dem Grundstück den Verlauf des neuen Zauns zunächst markieren. Dies macht man indem man eine Maurerschnur verwendet. Was die Position der Pfosten angeht, so sollte man diese mit einem Maßband planen. Sofern man auch den Bau eines Tors plant, so sollte man diesen Abschnitt gesondert markieren. Schließlich sollte man auch darauf achten, dass Holz sich ausdehnen kann. Dies muss bei der Bestimmung des Platzes ebenfalls berücksichtigt werden.

Lasur

Als Lasur bieten sich diejenigen an, welche dafür sorgen, dass die natürliche Maserung des Holzes beibehalten werden kann. Im Markt findet man häufig Dünn- und Dickschichtlasuren. Während die Dickschichtlasuren sich für glänzende Oberflächen eignen, sind Dünnschichtlasuren besser, wenn es darum geht, dass das Holz nicht abblättern soll.