Wohnung streichen: Wie Farbe alles ändern kann

Sei es, weil man frisch in sein neues Eigenheim zieht oder einfach nur, weil man Veränderung in seiner bestehenden Wohnung benötigt. Die Wände zu streichen kann viel Veränderung ausmachen und einem Raum eine komplett neue Wirkung verleihen. Doch wer einmal gestrichen hat weiß, dass das nicht so einfach ist, wie es aussieht.

Deshalb überlegen viele sich zwei Mal, ob sie es wieder selbst machen möchten oder lieber bei Google nach "Baudienstleistungen Osnabrück" suchen und ein Bauunternehmen bzw. einen Maler beauftragen. Gerade, wenn es eine neue Wohnung wird oder man gar ein Haus gekauft hat, welches noch Renovierungsbedürftig ist, kann ein Bauunternehmen in Osnabrück direkt mehrere Aufgaben übernehmen.

Wer sich dafür entscheidet trotzdem mal selbst Hand anzulegen und den Pinsel zu schwingen, für den haben wir hier einige Tipps zum Streichen sowie zur Auswahl der passenden Farbe.

Tipps zum Streichen

Der häufigste Fehler findet bereits vor dem eigentlichen Streichen an: Es wird das falsche Werkzeug benutzt. Hierbei sollte man sich unbedingt informieren, welche Rolle sich für welchen Untergrund eignet. Bei klassischen Raufasertapeten eignen sich speziell Rollen mit längerem Flor, da diese auch in die Lücken gelangen. Kurzflorrollen eignen sich eher bei glatten Untergründen.

Daneben sollte man weiteres Equipment, wie einen Teleskopstil, einen Pinsel, Abdeckplane, Abstreicher, Malanzüge sowie Eimer besitzen.

Beim Streichen sollten zuerst die Kanten und Ecken gestrichen werden. Solange diese dann noch feucht sind kann im Anschluss die Wandfläche gestrichen werden mit der Rolle, um unschöne Übergänge zu vermeiden und ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen.

Bei der großen Wand ist es wichtig die Rolle nicht bis zum letzten Farbrest zu nutzen, sondern stets genügend Farbe auf der Rolle zu haben und Nass in Nass zu streichen. Andernfalls werden die gestrichenen Bahnen bei schrägem Lichteinfall sichtbar, was überhaupt nicht schön aussieht.

Welche Farbe soll es sein?

Bevor es an die Wahl der Farbe geht, muss der Untergrund definiert werden. Während für Räume, wo es mal nass werden kann, wie die Küche oder das Bad, Latexfarben zu empfehlen sind, sind für klassische Räume mit Raufasertapeten die Handelsüblichen Dispersionsfarben anzuraten.

Doch welche Farbe darf es nun sein? Die Farbe muss sich auf jeden Fall an dem Einrichtungsstil halten. Wer seine Wohnung sehr klassisch und modern einrichten wird, sollte an der Wand ebenfalls weiß nutzen oder maximal eine Wand in einem hellen grau streichen.

Wer dagegen die Wohnung etwas ländlicher einrichtet oder skandinavisch kann Naturtöne nutzen, wie ein zartes Beige, helles braun oder für den skandinavischen Look Pastelltöne wie ein samtes Mintgrün.

Insgesamt sollten jedoch nie alle vier Wände in einer Farbe gestrichen werden, schon gar nicht in einer dunklen. Selbst große Räume können dadurch kleiner und beengend wirken.