Der Weg in die Selbstständigkeit: Die Firmengründung

Sein eigener Chef sein. Davon träumen viele. Doch nur die wenigsten setzen diesen Traum in die Realität um. Eine Firmengründung in den USA, in Deutschland oder sonst wo bedeutet zwar viele schlaflose Nächte, wenn es aber erst einmal geschafft ist, ist man froh diesen Schritt gegangen zu haben.

In diesem Artikel beschäftigen wir uns näher mit dem Businessplan, dem wichtigsten Teil einer Firmengründung.

Der perfekte Business Plan

Das Unternehmen steht und fällt mit dem Businessplan. Wie in so vielen Bereichen ist eine intensive Vorbereitung das A und O. Ein ordentlicher Businessplan kann nicht innerhalb weniger Tage erstellt werden. In diesen müssen viele Tage und Nächte investiert werden. Eine intensive Recherche und viel Schreibarbeit ist angesagt. Fast vergleichbar mit einer Abschlussarbeit im Studium, nur dass es hier um die Praxis geht.

Beim Businessplan muss im Hinterkopf immer bedacht werden wer diesen Lesen wird. Und genau für diese Leserschaft sollte der Businessplan formuliert werden. Man selbst ist im Besten Falle bereits überzeugt. Jetzt gilt es nur noch Bank und Investoren zu überzeugen.

Die essenziellsten Punkt des Plans sollten auf maximal zwei Seiten zusammengefasst werden. Dies ist unter anderem der wichtigste Punkt, da externe Entscheider bzw. Investoren teilweise nur diesen Teil lesen. In dieser Zusammenfassung enthalten sein sollten die wichtigsten Aspekte, worum es bei dem Unternehmen geht inklusiver aller Geschäftszahlen und Fakten. Außerdem eine Aufstellung der finanziellen Situation, sowie Pläne für die Zukunft.

Startups können teilweise Geschäftszahlen noch nicht vorlegen. Daher sollte der Fokus umso mehr auf die Umsetzung und die Zukunftspläne gelegt werden.

Die Idee und die Zukunftsvision des eigenen Unternehmens sollten damit so überzeugend wie möglich dargestellt werden. Fakten und Belege dürfen dabei nicht außer Acht gelassen werden. Es muss dargestellt werden, was genau der Unique Selling Point ist und wie das Unternehmen sich in der Branche entwickeln soll bzw. welche konkreten Ziele für die nächsten Jahre geplant sind.

Die passende Zielgruppe

Die Zielgruppe ist ein Aspekt, welcher teilweise von renommierten Unternehmen unterschätzt und immer noch nicht ausreichend abgedeckt wurde. Viele können zwar ungefähr sagen, wer die Zielgruppe ist, aber kaum jemand ist in der Lage diese exakt zu definieren.

Je nach Produkt oder Dienstleistung kann die Zielgruppe total unterschiedlich sein. Man muss genau wissen zu welchem Alter gehört die Zielgruppe. Ist die Zielgruppe eher die Oberschicht oder Unterschicht? Welche Probleme der Zielgruppe gilt es zu lösen und welche privaten Aktivitäten betreibt diese?

All dies sind unter anderem Fragen, mit denen man sich beschäftigen muss, um die Zielgruppe zu definieren.

Der beste Businessplan bringt nichts, wenn es am Gründer scheitert

Der Businessplan kann noch so gut sein, wenn der Gründer menschlich nicht überzeugt. Investoren, Banken und Geschäftspartner interessieren sich neben dem Konzept ebenso für die Person hinter der Idee und für dessen Persönlichkeit sowie berufliche Laufbahn und Qualifikationen.

Ein extra Kapitel im Businessplan über die eigene Person als Vorstellung ist somit empfehlenswert.