Arbeitssicherheit: Was tun, wenn es dunkel wird auf der Baustelle?

Im Sommer ist alles ganz einfach: Zu dieser Jahreszeit ist es meistens länger hell, als die Arbeiter auf den Baustellen ihre Tätigkeiten verrichten. Doch im Herbst und Winter wird es dann wieder ein wenig unangenehmer und die Unfallrisiken für die Beschäftigen steigen. Deshalb gehören auch Sturz- und Rutschunfälle aufgrund von schlechten Lichtverhältnissen und rutschigen Oberflächen zu den häufigsten Arbeitsunfällen im Baugewerbe. Die entscheidende Frage lautet: Was lässt sich gezielt dagegen unternehmen?

 

Das Wichtigste: Die gute Ausleuchtung der Baustelle

Die effektivste Maßnahme, um die Sicherheit zu erhöhen, ist die Verbesserung der Lichtverhältnisse. Bei größeren Bereichen geht es vor allem darum, eine breite Ausleuchtung mit einer starken Lichtleistung sicherzustellen.

In den kleineren Bereichen sowie auf den Fahrzeugen der Baustelle ist hingegen der Einsatz von kompakten LED-Scheinwerfern, wie sie etwa von Nordic Lights angeboten werden, sehr sinnvoll. Diese können sowohl in kleine Räume eingebaut als auch an Kompaktladern, Teleskopladern und Gabelstaplern montiert werden.

Die Anordnung der Leuchten spielt eine wichtige Rolle

Nicht nur, welche Leuchten zum Einsatz kommen, ist für die Sicherheit von großer Bedeutung, sondern vor allem, wie diese in weiterer Folge angeordnet werden. Idealerweise sollten die Leuchtkörper so aufgestellt werden, dass sich dadurch eine gleichmäßige und ausreichende Beleuchtung ergibt.

Dabei empfiehlt es sich, die Leuchten möglichst hoch zu positionieren und durch den Einsatz von mehreren Leuchten mit einer eher geringen Leistung sicherzustellen, dass tatsächlich alle Gefahrenstellen gut ausgeleuchtet sind.

Besondere Gefahrenbereiche, beispielsweise an jenen Stellen, wo sowohl Arbeiter als auch Fahrzeuge unterwegs sind, sollten durch eine besondere Beleuchtung hervorgehoben werden. Das kann zum einen dadurch geschehen, dass für diese Bereiche eine andere Lichtfarbe gewählt wird oder zum anderen durch eine deutliche Erhöhung der Beleuchtungsstärke.

Bei der Positionierung der Leuchten sollte darüber hinaus darauf geachtet werden, dass es zu keinen Blendungen während der Arbeit kommt und der Lichteinfall nicht dazu führt, dass sich Schlagschatten bilden.

Für grobe Montagearbeiten wie etwa Erdarbeiten sollte die Lichtstärke mindestens 50 Lux betragen. Für Tätigkeiten wie Maurer-, Schal- und Installationsarbeiten empfiehlt sich hingegen eine Lichtstärke von 100 Lux. Bei feinen Montagearbeiten ist die Ausleuchtung besonders wichtig: Hier sollten die Leuchten zumindest eine Stärke von 200 Lux aufweisen.